Fußpflege bei Diabetes

Für Diabetiker ist es besonders wichtig, auf richtige Fußpflege zu achten. Durch die Krankheit sind ihre Füße empfindlicher und somit anfälliger für Verletzungen. Durch erhöhten Blutzuckerspiegel kann es zu Nervenschädigungen kommen, die von den Medizinern auch diabetische Neuropathie genannt werden. Das kann zu diversen Problemen führen. Da der Fuß manchmal gefühllos ist, werden kleine Verletzungen teilweise erst spät bemerkt. Die Haut neigt bei Diabetikern zu verstärkter Hornhautbildung, wodurch sich Risse und Schwielen bilden können. Durch diese Wunden ist es Keimen ein leichtes einzudringen und das Infektionsrisiko ist erhöht. Aber es gibt Tipps, wie Sie das vermeiden können.

Tägliche Kontrolle

Schauen Sie sich Ihre Füße jeden Tag genau an, um Verletzungen rechtzeitig feststellen und behandeln zu können. Vergessen Sie dabei nicht die Zehenzwischenräume. Sie können dabei einen Spiegel zur Hilfe nehmen.

Füße vorsichtig pflegen

Achten Sie bei der Wahl Ihrer Werkzeuge darauf, dass sie die Füße schonend pflegen. Vermeiden Sie die Benutzung von Nagelknipsern oder anderen scharfen Hilfsmitteln, sondern feilen Sie die Nägel vorsichtig einmal pro Woche mit einer Sandpapiernagelfeile etwas ab. Rund gefeilte Nägel wachsen übrigens schneller ein, weshalb es ratsam ist, sie gerade zu feilen. Zur Entfernung von Hornhaut können Sie achtsam mit einem Bimsstein arbeiten. Es ist wichtig nicht zu grob vorzugehen, um Verletzungen zu vermeiden.

Waschen und Cremen

Ein vorangehendes Fußbad erleichtert die Fußpflege und ist zu empfehlen. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, da aufgrund der Nervenschädigungen eine Verbrühung eventuell nicht bemerkt wird. Lassen Sie die Füße etwa fünf Minuten im Wasser und benutzen Sie eine PH-Neutrale Seife. Beides verhindert zusätzliches austrocknen der Haut. Nach dem Fußbad müssen Sie Ihre Füße gründlich trocknen und auch hier speziell auf die Zehenzwischenräume achten. Das warme und feuchte Milieu ist nämlich der perfekte Nährboden für Pilze. Zur abschließenden Hautpflege können Sie eine rückfettende Creme benutzen, die Harnstoff enthält.

Professionelle Fußpflege

Wer nicht mehr so beweglich ist, um sich selbst umfangreich um die Fußpflege zu kümmern, kann zu einem Profi gehen. Vereinbaren Sie einen Termin mit einem Fußpfleger (Podologen), der medizinische Fußpflege anbietet. Wenn ein vom Arzt bestätigtes diabetisches Fußsyndrom vorliegt, zahlt die Behandlung in vielen Fällen die Krankenkasse. Denn dann dient die Fußpflege vom Fachmann zur Prävention. Anfragen lohnt sich.

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